Aktivitäten im Inland

Wie können konkrete Hilfeleistungen aussehen?




Einzelhilfe - Beihilfen


• Zahlung von Primärschulden in Härtefällen (Stromsperre, Räumungsklage)
• Zuschuss für medizinische Hilfsleistungen
• Zuschuss zu Eigenanteilen an Ferienfreizeiten



Einzelhilfe – Darlehen


• Darlehen zur Finanzierung von Vergleichszahlungen
• Führerschein und Fahrzeugdarlehen bei beruflicher Notwendigkeit
• Mietkaution


Projektfinanzierung Kinder/Jugendliche


• Präventionsveranstaltungen an Schulen zum Thema „Armut – Konsum – Schulden“
• Zuschüsse für kleinere Projekte (Bauwagen, Kinderbibliothek, Kulturveranstaltungsbesuch)
• Spracherwerb / Hausaufgabenhilfe




Schuldnerberatung



Entschuldungsfonds Baden - eine Initiative des Caritasverbandes der Erzdiözese Freiburg des Diakonischen Werkes Baden und der Wilhelm Oberle-Stiftung

Der Entschuldungsfond Baden wurde 2003 gegründet und ist eine gemeinnützige Initiative des Caritasverbandes der Erzdiözese Freiburg, des Diakonischen Werks Baden und der Wilhelm Oberle-Stiftung. Der Entschuldungsfonds Baden hilft bei der Schuldenregulierung durch die Vergabe zinsloser Darlehen an Privatpersonen.

Ziel dieser Hilfe ist

• ein Neuanfang in geordneten wirtschaftlichen Verhältnissen
• die Ablösung von Schulden durch Vergleichszahlungen
• ein Ausgleich zwischen Schuldnern und Gläubigern

Die Schuldnerin bzw. der Schuldner

• arbeitet mit einer Schuldnerberatungsstelle oder mit einer allgemeinen Sozial- beratungsstelle eng zusammen
• legt ihre / seine wirtschaftlichen Verhältnisse offen
• verfügt über regelmäßiges Einkommen
• kann ein Sanierungsdarlehen in angemessenen monatlichen Raten tilgen
• erbringt nach Möglichkeit finanzielle Eigenleistungen
• verpflichtet sich, bis zur Darlehensrückzahlung keine neuen Schulden zu machen


Die betreuende Beratungsstelle

• gewährleistet Schuldnerberatung mit dem Ziel einer langfristigen Stabilisierung der wirtschaftlichen Verhältnisse
• überprüft die persönlichen Voraussetzungen der Schuldnerin / des Schuldners
• klärt mit den Gläubigern deren grundsätzliche Vergleichsbereitschaft
• erarbeitet gemeinsam mit der Schuldnerin /dem Schuldner ein Sanierungskonzept
• befürwortet die Darlehensgewährung und reicht einen entsprechenden Antrag an die Wilhelm Oberle-Stiftung ein
• führt die abschließenden Verhandlungen mit den Gläubigern


Die Beratungsstelle und die Wilhelm Oberle-Stiftung

• beraten gemeinsam über den Sanierungsantrag, den Sanierungsplan und die Tilgungsrate gemäß der Leistungsfähigkeit der Schuldnerin / des Schuldners
Bewilligung von Darlehen aus dem Entschuldungsfonds Baden


Die Wilhelm Oberle-Stiftung

• bewilligt die Vergabe des Darlehens
• hilft in besonders schwierigen Fällen bei abschließenden Verhandlungen mit den Gläubigern
• zahlt nach Abschluss die vereinbarten Vergleichsbeträge aus
• überwacht die Rückzahlung des Darlehens


Hinweise zur Darlehensvergabe

• Das Darlehen richtet sich nach der individuellen Leistungsfähigkeit der Schuldnerin / des Schuldners.
• Die Dauer der Rückzahlung beträgt in der Regel bis zu drei Jahre.
• Die Entschuldungsdarlehen sind im Grundsatz zinslos.
• Bei Zahlungsrückständen werden Verzugszinsen erhoben.
• Ein Rechtsanspruch auf ein Darlehen besteht nicht.


Informationen für Gläubiger

• Sie werden über die Gesamtsituation der Schuldnerin / des Schuldners informiert.
• Sie erhalten ein faires Angebot für eine Einmalzahlung zur Abgeltung Ihrer Forderung.
• Das Rückzahlungsrisiko wird von dem Entschuldungsfonds übernommen.
• Der Vergleichsbetrag wird nach Zustandekommen einer Entschuldung über die Stiftung zeitnah und unbürokratisch ausbezahlt.
• Langwierige, häufig erfolglose Prozesse gerichtlicher Vollstreckungsversuchewerden beendet.
• Sie sparen Kosten für die Verwaltung und die Beitreibung der Forderung.
• Die Aufwendungen für ein Verbraucherinsolvenzverfahren werden vermieden.
Der außergerichtliche Einigungsversuch kann für Gläubiger deshalb interessant und wirtschaftlich sinnvoll sein.
Die Initiative hofft auf entsprechende Mitarbeit und Bereitschaft zur Unterstützung der Entschuldungsbemühungen.


Kontakt über:

Wilhelm Oberle-Stiftung

Hauptstraße 56
79219 Staufen
Telefon 07633 / 981700
Fax 07633 / 981701

E-Mail: info(at)oberle-stiftung.de http://www.oberle-stiftung.de


Eine neue Art von Denken ist notwendig, wenn die Menschheit weiterleben will.

Albert Einstein

www.oberle-stiftung.de